Digital Maturity & Transformation Report 2016

Die Universität St. Gallen und Crosswalk haben erneut die digitale Reife von Unternehmen untersucht. Die zweite Auflage des Digital Maturity & Transformation Report 2016 zeigt: Grosse Unternehmen haben gegenüber dem Vorjahr deutlich aufgeholt, das Management interessiert sich stärker für die digitale Transformation und: Digital reife Unternehmen beurteilen die wirtschaftlichen Effekte ihrer Transformation positiver als weniger reife.

Die Digitalisierung der Geschäftswelt schreitet mit grossen Schritten voran und Unternehmen und Organisationen stehen vor der Herausforderung, regelmässig das eigene Geschäftsmodell zu überprüfen.

Bei dieser Problematik setzen das von der Universität St. Gallen und Crosswalk entwickelte «Digital Maturity Model» und der darauf basierende «Digital Maturity Check», eine Online-Befragung, an: Die beiden Instrumente ermöglichen Aussagen zur digitalen Reife eines Unternehmens und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht.

Bereits zum zweiten Mal haben die beiden Partner Universität St. Gallen und Crosswalk Unternehmen verschiedener Branchen eingeladen, an der Untersuchung teilzunehmen.

Mit knapp 550 Personen konnten die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdreifacht werden – das Interesse an einer Standortbestimmung rund um das Thema Digitalisierung hat nochmals deutlich zugenommen. Besonders erfreulich: die starke Zunahme der Teilnehmer aus Deutschland.

Nun liegen die Ergebnisse der zweiten Umfrage als Report vor.

1 | Grosse Unternehmen haben aufgeholt
Während im vergangenen Jahr Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden die höchsten Reifegrade erreichten, weisen grosse Unternehmen nun die besten Werte auf. 

2 | Das Management interessiert sich stärker für die digitale Transformation
Die Wichtigkeit des Themas Digitale Transformation ist definitiv im Bewusstsein des Managements angekommen: Zwei Drittel der Befragungsteilnehmer sind auf Geschäftsleitungs- oder Abteilungsleiterstufe tätig.

3 | Konzentration im Mittelfeld beim Reifegrad
Die Verteilung der Reifegrade konzentriert sich sehr stark auf das Mittelfeld. Insgesamt sind über 80% der teilnehmenden Unternehmen in den mittleren Reifegraden 2 bis 3.5 einzuordnen. Nur wenige Unternehmen erhalten sehr tiefe oder sehr hohe Reifegrade.

4 | IT-Bereich liegt vorne – Banken lassen nach
Die höchsten Reifegrade erreichen erwartungsgemäss Unternehmen aus dem Bereich IT / Telekommunikation, gefolgt von den Branchen Detail- & Grosshandel sowie Transport & Logistik. Die niedrigsten Reifegrade wurden, wie im vergangenen Jahr, in Unternehmen aus der Industrie beobachtet.

5 | Strategische Ziele für die digitale Transformation
Die wichtigsten Ziele für Aktivitäten in Bezug auf die digitale Transformation sind Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität. In diesen Bereichen geben viele Teilnehmer an, dass ihre Erwartungen erfüllt bzw. sogar übertroffen wurden.

6 | Reife Unternehmen beurteilen ihren Erfolg positiv
Umfrageteilnehmer aus Unternehmen mit einem hohen Reifegrad zeigen sich bei der Beurteilung des Erfolgs der digitalen Transformation in Bezug auf wirtschaftliche Ziele, Erschliessung von neuen Geschäftsfeldern oder Erfolg als Innovationsführer deutlich zufriedener als Teilnehmer aus Unternehmen mit einem niedrigen Reifegrad.


Autoren Digital Maturity & Transformation Report 2016
Prof. Dr. Andrea Back & Sabine Berghaus (Institut für Wirtschaftsinformatik IWI-HSG), Bramwell Kaltenrieder (Crosswalk AG)


Ergebnisse 2016

Die zweite Auflage des Reports mit Informationen zum Modell, den detaillierten Resultaten der Befragung inklusive branchenspezifischen Auswertungen sowie Handlungsempfeh- lungen kann als E-Paper kostenlos bestellt werden.

JETZT DIGITAL MATURITY & TRANSFORMATION REPORT 2016 BESTELLEN

 

von Tobias Lehr
21. März 2016
comments powered by Disqus
Tobias Lehr

/ Autor: Tobias Lehr

Digital-Strategie / Digital Marketing & Communication / Innovation Management / Social Media

Kontakt