No Vision. No Drive.
Oder: wofür stehen Sie morgens auf?

Die digitale Transformation, der grossflächige Eintritt der Generation Y in den Arbeitsmarkt und die zunehmende Komplexität stellen Unternehmen zur Zeit vor grosse Herausforderungen. Ohne frischen Wind in den Segeln wird es immer schwieriger, an vergangene Erfolge anzuknüpfen. Es fehlt nicht unbedingt an Zielen. Es stellt sich eher die Frage «wofür eigentlich?».

Denn nicht nur Millennials suchen Sinnhaftigkeit in ihrer Tätigkeit. Jeder Mitarbeitende braucht einen Grund, um morgens aufzustehen. Wissen Sie, wofür Sie morgens mit Freude aus dem Bett springen? Wofür Sie Ihre Leidenschaft einsetzen, durchbeissen, wenn es mal zäh wird?

Luftschloss mit Handlungsauftrag

Eine Vision ist hier gefragt. Ihr kommt gerade in stürmischen Zeiten eine entscheidende Rolle zu. Denn Ziele kann man aus den Augen verlieren, aber eine Vision ist der tragende Gedanke, der Orientierung schafft, Sinn stiftet und damit motiviert. Es ist der Anspruch, den ein Unternehmen an sich stellt und daher ambitiös, manchmal weit weg oder gar etwas verrückt. Ein bisschen wie ein Luftschloss. Das heisst aber nicht, dass eine Vision vage sein soll. Es müssen sich aus ihr konkrete Handlungsaufträge ableiten lassen – die Missionen einer Firma – sonst bleibt die Vision immer Utopie.

Man muss sich etwas (zu)trauen

Damit eine Vision ihre ganze Strahlkraft entfalten kann, müssen lineare Weiterentwicklungen bestehender Visionen über Bord geworfen werden. Das Umfeld ändert sich schneller als jemals zuvor, neue Perspektiven sind gefragt. Man muss sich etwas (zu)trauen. Eben ein Luftschloss bauen. Der international tätige Hörgeräte-Hersteller Sonova macht es mit seiner Vision vor:

«Wir wollen eine Welt schaffen, in der jeder in den Genuss des Hörens kommen und so ohne Einschränkungen leben kann.» 

Ein beflügelnder Anspruch. Wer so gross denkt und arbeitet, baut nicht nur die besten Hörgeräte. Er entwickelt Lösungen, die die Welt besser machen. Die Ingenieure dort fragen sich nicht nur, wie sie Hörgeräte optimieren können. Inzwischen arbeiten sie an Lösungen, Menschen ein Gehör zu schenken, deren Hörnerv zerstört ist oder die von Geburt an taub sind.

Motivierende Visionen brauchen Analytik und Intuition

Um solch motivierende Visionen zu kreieren, braucht es die Intuition als Ergänzung analytischer Ergebnisse. Durch die Kombination der beiden Disziplinen kann man die Basis für den Kreativprozess erweitern, der die Grundlage faszinierender Visionen oder innovativer Geschäftsmodelle darstellt.
Jetzt werden Sie sich fragen, wie kreativ Sie oder Ihr Unternehmen sind? Aber keine Sorge: Kreativität ist keine Eingebung, die nur einigen wenigen Genies vorbehalten ist. Kreativität ist trainier- und lernbar.

Denn wir bei Crosswalk kombinieren Analytik mit Intuition. Wir zeigen Ihnen, wie sie Ihre Intuition trainieren und Informationen so assoziieren können, dass Neues entsteht.

Kurz gesagt:

Wir erarbeiten gemeinsam Ihre Vision.
Damit Sie Spuren hinterlassen, statt Staub aufzuwirbeln.

 

 

 

Bild: Will van Wilgerden

von Isabel Steinhoff
15. November 2018
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Isabel Steinhoff

/ Autor: Isabel Steinhoff

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